Hommage an Berlin: Schwules Tanzmännchen
11. Februar 2007 von Strelon
Die Hauptstadt ist so schön schwul, lesbisch, transgender, vielfältiger und multikultureller als der Rest der Republik. Diese Worte bekam ich vor kurzem zu lesen und fühlte mich sofort wie die einheimische Stechmücke unmittelbar nach erreichen der Geschlechtsreife. Also Grund genug, um schon jetzt auf das 15. Lesbisch-Schwule-Stadtfest »Gleiche Rechte für Ungleiche!« am 16. und 17. Juni 2007 am Nollendorfplatz hier in der “Randgruppenoase” Berlin hinzuweisen, welches von Regenbogenfonds e.V. veranstaltet wird.
Und da ich mich gelegentlich auch gerne an das Motto "Wer Toleranz übt – beherrscht sie noch nicht" halte, gibt es nachfolgend den “vorurteilsfreien” tanzenden "GayMann" als Zugabe. Diese Animation war natürlich nur möglich, weil "roxik.com" auf deren Webseite das entsprechende Handwerkszeug bereit gestellt hat. Danke!
via Basic Thinking
Küsschen

Wieso in aller Welt ist Berlin “transgender” als der Rest der Republik ? Gibts da mehr bunte Tunten als anderswo?
@becci
Mir ist zwar nicht klar, was “transgend” mit bunt zu tun hat, aber schrill und farbig ist Berlin schon.
Wir werden in Berlin so lange auf Minderheiten zugehen und Toleranz üben, bis sich alle Hetero-Männer in den öffentlichen Verkehrmitteln oder anderswo bücken müssen, damit die Po-Piker (Schwulen) uns von hinten genüsslich besteigen können. Wirklich rosige Aussichten.
Über diese Art der Kommentierung kann sich der berliner “Gaymann” bestimmt so gar nicht freuen.
Hier mal eine Ansicht von einem Nichtberliner:
Mein Eindruck vom typischen Berliner: Sei gut, sei tolerant, sei nett und vor Allem: SPRICH DARÜBER!
Anstatt Freiheit und Toleranz wirklich zu leben, verschwendet man in Berlin seine Zeit damit darüber zu reden wie tolerant und nett man ist.
Meiner Meinung nach sind da andere Städte in Deutschland viel weiter. Eine absolute Gleichstellung kann doch nur sein, wenn Dinge wie schwul, transgend, andere Randgruppenzugehörigkeit gar keine Rolle mehr spielen. In Berlin gehören Hinweise zur jeweiligen Randgruppe schon zur normalen Vorstellung zweier Menschen: Hallo ich bin Jochen und ich bin schwul. Und das ist gut so. Aha, na und?
Wenn Schwule nicht aufhören jedem ihre Ausrichtung ungefragt bekannt zu geben, muss ich davon ausgehen, dass Schwulsein cool ist und eine Gleichstellung gar nicht gewollt ist.