Jugendalkoholismus – Schnell mal aufgekorkt
4. Dezember 2006 von Strelon
Besonders unter Jugendlichen ist Alkohol ein beliebtes und weit verbreitetes Genussmittel. Werden doch meist schon Kinder frühzeitig durch die Erwachsenen selbst an Alkohol gewöhnt und damit konfrontiert. Meistens durch die Gabe von alkoholhaltigen Lebensmitteln und Süßigkeiten oder gar durch das gelegentliche “nippen” an Bier, Sekt und Wein anlässlich von feucht fröhlichen Familienfeiern. Oder wenn Mama und Papa bereits zur Mittagszeit volltrunken unter dem heimischen Sofa vorm Fernseher liegen und den Filius damit beauftragten, am nächsten Getränkestützpunkt für hochprozentigen Nachschub zu sorgen. Alkohol ist eben voll gesellschaftsfähig und läßt sich ungehemmt konsumieren.
Dieses oft unverantwortliche gedankenlose Vorgehen der Erwachsenen hat natürlich Konsequenzen. Ist doch das Kind oder der Jugendliche jetzt quasi lebenslang, wenn man den dramatischen Erzählungen von Psychologen, Suchtberatern und Familienpolitikern folgt, auf die Volksdroge programmiert. Und so wird ab jenem Zeitpunkt (mit)gesoffen was das Zeug hält. Ob heimlich oder offiziell an Papas Bier- und Schnapsvorrat oder mit Freunden in Diskotheken und auf Partys. Das dabei die körperliche Entwicklung leidet und schaden nehmen kann, ist unstrittig. Ist doch zu erwarten, dass der so geprägte und abhängige Jugendliche zunehmend geistig verblödet und bereits mit 20 Jahren auf die Frage, wie er sich auf das vom Arbeitsamt vermittelte Bewerbungsgespräch vorbereitet, nur noch antworten kann: “Isch geh Sonnenbank”
Dem aber nicht genug. Neigen doch besonders männliche Jugendliche zum exzessiven “Komasaufen” verbunden mit absurden Handlungen, welche auch schnell, nicht nur im Straßenverkehr, tödlich enden können. Da dies alles so traurig ist, werden alkoholbedingte “Ausfälle” heutzutage mit der stets griffbereiten Videokamera gefilmt. So ist wenigstens sichergestellt, dass die kleine Gruppe der Abstinenzler auch etwas davon hat. Damit jetzt alle verstehen was gemeint ist, belegt der folgende Videoclip anschaulich, was unter Alkoholeinfluss so alles machbar ist.
So weit müsste es wirklich nicht kommen. Hätte doch der “Spaß im Glas” wie geplant tatsächlich im Schwimmbecken enden oder gar nicht stattfinden können, wenn Eltern und Lehrer ihre Schutzbefohlenen auf die Gefahren vorbildlich eingestimmt hätten. Völlig abwegig, da diese Vorbildfunktion wie beschrieben fehlt und auch der Staat es immer noch gestattet, dass alkoholische Getränke für Jugendliche einfach und frei zugänglich sind. Also müssen wir alle mit dem Ergebnis leben können, dass unsere Zukunft (Jugend) schon sehr früh mit einer “harten Leber” und den fatalen Folgen durch das Land torkelt. Ja, so kurz und knapp kann die bittere Wahrheit sein.
Gruß
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Alkohol und Treffsicherheit….
Auch wenn heuteblog ein ernstes Thema anspricht, konnte ich trotzdem nicht wiederstehen, über das Video zu lachen….
[...] Ach so, einen hab ich noch!! Unbedingt das Video ansehen! [...]